Wasserrohrbruch 2.0

Bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche kam es im nahezu gleichen Bereich zu einem Wasserrohrbruch.

Gerade bei längeren Trockenperioden kann sich der Untergrund verändern. Durch das Austrocknen des Bodens können sich unterirdisch Bereiche setzen oder verschieben. Wenn dann noch ein älteres Wassernetz hinzukommt, können solche Veränderungen zusätzliche Belastungen für die Leitungen bedeuten.

Die Gemeindewerke waren auch diesmal schnell vor Ort und konnten die Versorgung weitgehend sichern. Interessant ist dabei ein Detail, das vielen wahrscheinlich nicht bekannt ist: Bei einem Rohrbruch wird der Zufluss zur Schadstelle nicht immer vollständig unterbrochen. Ein gewisser Überdruck in der Leitung verhindert, dass von außen Wasser, Erde oder andere Fremdstoffe in das Leitungssystem gelangen können.

Die eigentliche Reparatur konnte zeitnah durchgeführt werden. Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bedeutete das lediglich eine Unterbrechung der Wasserversorgung von einigen Stunden.

Etwas länger dauerten anschließend die Arbeiten rund um die Schadstelle. Der Bürgersteig musste wiederhergestellt und auch eine durch die Unterspülung beschädigte Einfahrt repariert werden.

Mittlerweile ist die Situation wieder weitgehend hergestellt. Lediglich auf der Fahrbahn sind noch Spuren der Arbeiten zu sehen. Der verbliebene Schmutz dürfte sich mit den nächsten stärkeren Regenschauern von selbst erledigen.

Auch wenn ein Wasserrohrbruch für die betroffenen Anwohner zunächst einmal ärgerlich ist, hat sich hier wieder gezeigt, wie wichtig eine schnelle Reaktion bei Schäden am Leitungsnetz ist.

Danke an die Mitarbeiter der Gemeindewerke für den schnellen Einsatz und die zeitnahe Reparatur.