Bei einem Besuch an einer Anlegestelle direkt an der Saar musste ich leider feststellen, dass sich dort einiges an Müll angesammelt hatte.
Neben zahlreichen leeren Flaschen lagen Pizzakartons und weiterer Unrat herum. Auch im Wasser waren Flaschen zu sehen. Im angrenzenden Gebüsch hatte sich ebenfalls Müll angesammelt.
Das ist schade. Die Saar und ihre Ufer sind ein wichtiger Teil unserer Umgebung. Gerade die Bereiche direkt am Wasser werden von vielen Menschen genutzt, um spazieren zu gehen, Zeit in der Natur zu verbringen oder einfach ein wenig Ruhe zu finden.
Natürlich kann es passieren, dass einmal etwas liegen bleibt. Was ich dort vorgefunden habe, ging allerdings deutlich darüber hinaus. Vor allem Flaschen und Verpackungen haben in der Natur nichts verloren. Was am Ende im Gebüsch oder sogar im Wasser landet, verschwindet nicht einfach. Es bleibt dort liegen, belastet die Umwelt und wird irgendwann zum Problem für Tiere und Menschen.
Mir geht es dabei ausdrücklich nicht darum, einzelne Personen an den Pranger zu stellen. Vielmehr möchte ich auf ein Problem aufmerksam machen, das wir nur gemeinsam lösen können.
Wer einen Platz an der Saar nutzt, sollte seinen Müll anschließend auch wieder mitnehmen. Das gilt für Flaschen, Verpackungen, Essensreste und alles andere, was man selbst mitgebracht hat. Ein Mülleimer ist keine Garantie für Sauberkeit. Rücksichtnahme beginnt bei jedem Einzelnen.
Ich werde das Thema weiter im Blick behalten und mich dafür einsetzen, dass unsere öffentlichen Bereiche sauber und ordentlich bleiben.
Unsere Saar gehört zu unserem Ort. Wir sollten sie auch entsprechend behandeln.
Ein sauberer Ort entsteht nicht allein durch Bauhof und Gemeinde. Er entsteht vor allem dadurch, dass jeder von uns ein kleines Stück Verantwortung übernimmt.